50 Jahre EU – Eine Bilanz
Februar 7, 2008
Welche Bilanz der europäischen Integration lässt sich fünfzig Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge angesichts ihrer derzeitigen Demokratie-, Legitimitäts- und Identitätskrise ziehen?
Stichwort Produktionsverlagerungen!
Februar 7, 2008
Interessante und vor allem sehr informative Dokumentation der arte-Sendung “Mit offenen Karten”.
Warum privatisiert man eigentlich alles und jeden?
Februar 7, 2008
In dieser Dokumentation wird anhand anschaulicher Beispiele verdeutlicht, welche Ausswirkungen Privatisierung auf das Leben von Menschen hat.
Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.
Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist – Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)
Was war 2002 in Argentinien los?
Februar 7, 2008
der 60minuetige dokumentarfilm informiert darueber, wie das land vom us-imperialismus und den internationalen finanzinstitutionen IWF und weltbank unter der fahne des neoliberalismus und mit hilfe einer korrupten einheimischen politischen klasse systematisch ruiniert wurde. der kompakte und einmütige widerstand der bevoelkerung seit dem 19./20. dezember 2001 bringt seitdem die verhaeltnisse langsam, aber unaufhaltsam ins wanken: die leute organisieren sich in nachbarschaftsversammlungen, die arbeitslosen blockieren straßen, fabriken werden besetzt und von den arbeiterInnen weitergefuehrt, die straflos gebliebenen militaers (es gab 30.000 verschwundene waehrend der militärdiktatur) und politiker werden auf offener straße angegriffen und oeffentlich verurteilt. es kommen die armen zu wort, die kein haus, keine asphaltierten straßen, kein geld für essen haben, professoren, aktivistInnen, fabrikbesetzerInnen, die leute, die sich in den versammlungen organisieren.